210923 und 210930 Das neue Gebäudeenergiegesetz / Neufassung DIN 4108 Bbl. 2 – Wärmebrücken

23. September 2021 - 30. September 2021

Universität Kassel

Uhrzeit: 15:00

Ort: Online-Seminar

Veranstalter: Universität Kassel

Am 1.11.2020 ist das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG) in Kraft getreten. Damit werden die bisherigen Regeln des Energieeinspargesetzes, der auf dem Gesetz basierenden Energieeinsparverordnung sowie des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes zusammengeführt. Ein weiterer Anlass für die Einführung des GEG war die Einbeziehung der fortgeschriebenen Normen für die energetische Bilanzierung von Gebäuden (DIN V 18599) und des Wärmebrückenbeiblatts der DIN 4108.

Der erste Teil des Online-Seminars bringt Sie auf den aktuellen Stand der Gesetzgebung und liefert eine kompakte Zusammenfassung der neuen Anforderungen, die sich für Wohn- und Nichtwohngebäude (Neubau und Bestandsgebäude) ergeben.
Im zweiten Teil wird die vom GEG in Bezug genommene Neufassung des Beiblatts 2 der DIN 4108 (Wärmebrücken – Planungs- und Ausführungsbeispiele) behandelt und die sich ergebenden Änderungen bei der energetischen Bilanzierung, beim Gleichwertigkeitsnachweis und bei der detaillierten Berechnung erläutert.

Teil 1: Das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG)

Die ambitionierte Erhöhung der Effizienzstandards von Gebäuden ist einer der Eckpunkte des von der Bundesregierung beschlossenen Klimaschutzplans 2050. Konkrete Handlungsschritte für die Erreichung der Ziele des Plans in der nahen Zukunft werden in dem 2019 vorgelegten Klimaschutzprogramm 2030 aufgezeigt. Mit dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) erfolgt die Umsetzung hinsichtlich der Fortschreibung des Energieeinsparrechts für Gebäude.
Das Gebäudeenergiegesetz verfolgt dabei die Ziele, die EU-Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden umzusetzen und dabei das energetische Niveau eines Niedrigstenergiegebäudes einzuführen. Weiterhin werden die bisherigen Regeln des Energieeinspargesetzes, der auf dem Gesetz basierenden Energieeinsparverordnung sowie des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes zusammengeführt. Ein weiterer Anlass für die Einführung des Gebäudeenergiegesetzes war die Einbeziehung der fortgeschriebenen Normen für die energetische Bilanzierung von Gebäuden (DIN V 18599) und des Wärmebrückenbeiblatts der DIN 4108.

  • Hintergrund des Gebäudeenergiegesetzes
  • Neuerungen gegenüber der Energieeinsparverordnung im Überblick
  • Referenzgebäudeverfahren
  • Einsatz erneuerbarer Energie
  • Anrechnung von Strom aus erneuerbaren Energien
  • Anforderungen bei Wohngebäuden
  • Anforderungen bei Nichtwohngebäuden
  • Anforderungen bei Gebäuden im Bestand
  • Weiterentwicklung Gebäudeenergiegesetz

Teil 2: Neufassung DIN 4108, Beiblatt 2 Wärmebrücken

Seit Einführung der Energieeinsparverordnung im Jahr 2001 ist der Einfluss von Wärmebrücken bei der Ermittlung der Transmissionswärmeverluste zu berücksichtigen. Hierdurch wurde die Beachtung der Qualität von Bauteilanschlüssen bei der Gebäudeplanung und -ausführung weiter in den Vordergrund gerückt.
Mit der Neufassung des Beiblatts 2 der DIN 4108 von Juni 2019 erfolgt die Einteilung von Bauteilanschlüssen in die Kategorien A und B, wobei Kategorie B ein verbessertes energetisches Niveau beschreibt. Alle in Kategorie B eingeordneten Planungsbeispiele sind hierbei die energetisch hochwertigeren Details und bei der energetischen Bilanzierung von Gebäuden kann der pauschale Wärmebrückenzuschlag reduziert in Ansatz gebracht werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit der Anpassung der Wärmebrückenzuschläge mit Korrekturwerten analog zur Vorgehensweise bei KfW-Nachweisen.
Neben der Ergänzung um rd. 300 neue Planungsbeispiele gegenüber der Beiblatt-Fassung aus 2006 wurden für den detaillierten Wärmebrückennachweis und die Führung des Gleichwertigkeitsnachweises die Rechenrandbedingungen um fehlende Details erweitert.

  • Hintergründe der Überarbeitung des Wärmebrückenbeiblatts
  • Übersicht über die Planungsbeispiele von Anschlussdetails
  • Herleitung der Referenzwerte
  • Gleichwertigkeitsnachweis
  • Bildlicher Gleichwertigkeitsnachweis
  • Rechnerischer Gleichwertigkeitsnachweis
  • Berechnung von Wärmebrücken
  • Wärmebrücken in der energetischen Bilanzierung
  • Mögliche Ansätze
  • Beispiele    

8 Stunden werden von der WTA GmbH anerkannt

Kosten € 255,00 (inkl. Seminarunterlagen in digitaler Form)

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