210301 und 210303 Innendämmung im Bestand

01. März 2021 - 03. März 2021

Universität Kassel

Uhrzeit: 9:00

Ort: Online-Seminar

Veranstalter: Universität Kassel

Zur energetischen Modernisierung des Gebäudebestandes als wichtige Komponente zur Erreichung der Klimaziele müssen die Bauteile der Gebäudehülle und hier insbesondere die Außenwände nachträglich gedämmt werden. Dort wo außen keine Dämmung möglich ist, z.B. bei Sichtfachwerk, Sichtmauerwerk, Stuckfassaden usw., muss zwangsläufig über eine raumseitige Dämmung nachgedacht werden.
Fraglos stellt eine Innendämmung höhere Anforderungen an die sorgfältige Planung, die Auswahl geeigneter Materialien und die fachgerechte Ausführung, weil die Fehlerrisiken höher sein können. Innendämmungen bedingen nicht automatisch eine erhöhte Schadensanfälligkeit, lösen jedoch zunehmend Skepsis bei Fachleuten, aber auch bei Immobilienbesitzern und -betreibern aus. Wichtig ist daher, die Möglichkeiten und Grenzen von Innendämmungen objektiv und transparent über den gesamten Prozess ganzheitlich zu betrachten.
Von der Bestandsanalyse mit Überprüfung der Einbausituation und der Bewertung und Sicherstellung eines ausreichenden Schlagregenschutzes über die Planung und Bemessung der Dämmstoffdicke, eine situationsabhängige Materialauswahl und die Berücksichtigung von Anschluss- und Wärmebrückendetails bis hin zur fachgerechten Ausführung und der abgestimmten Nutzung sind alle Lebensphasen von Bedeutung für die Dauerhaftigkeit von Innendämmungen. Diese einzelnen Prozessschritte müssen auf den anerkannten Regeln der Technik – hier insbesondere den gültigen WTA-Merkblättern – beruhen.

Das Web-Seminar gibt einen Überblick über die oben genannten Lebenszyklusphasen von Innendämmsystemen unter Berücksichtigung der gesamten Wertschöpfungskette. Durch technologieneutrale Transparenz kann den am Bauen Beteiligten die Angst vor dieser Art der energetischen Verbesserung des Bauteils Außenwand genommen werden. Von Bedeutung ist, alle relevanten Einzelthemen der Innendämmung so miteinander zu vernetzen, dass es ein sinnvolles Ganzes wird. Diese Vorgehensweise ist besonders wichtig bei der Beratung, bei der die qualitativen und wirtschaftlichen Vorstellungen des Auftraggebers geklärt und die Vor- und Nachteile verschiedener Alternativen erörtert werden sollen, denn diese Aufklärungspflicht ist Teil der erfolgsbezogenen Pflicht zur Erbringung einer mangelfreien Werkleistung.

8 Stunden werden von der WTA GmbH anerkannt

Kosten € 255,00  incl. Seminarunterlagen in digitaler Form

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